12.06.2018

Gemeinsam gegen den Schlamm – Schüler und Lehrer säubern Biesdorfer Gymnasium nach Unwetter

(OtR) Gleich zweimal innerhalb von wenigen Tagen war das Biesdorfer St.-Josef-Gymnasium von den Folgen der sintflutartigen Regenfälle der letzten Wochen betroffen. Sturzbäche ergossen sich von den umliegenden Hängen auf das Grundstück der Schule und drangen auch in das Schulgebäude ein. Dabei wurden Teile des Gymnasiums und des anliegenden Missionshauses teilweise stark verschmutzt.

Schon der erste Wasserschaden, der bei dem Gewitter in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni entstanden war, hat zu einer deutlichen Verschmutzung von Teilen der Schule geführt. Vor allem die Gänge, das Lehrerzimmer und Büros waren davon betroffen.

Kaum war der erste Schmutz beseitigt, da ergoss sich etwa eine Woche später eine zweite, noch stärkere Flutwelle über das Schulgrundstück. Diesmal war auch der Altbau betroffen, in dessen Kellerräume das Wasser eingedrungen war und überall feinkörnigen Dreck zurückgelassen hatte.  Noch am Abend rückten verschiedene Feuerwehren aus und versuchten, die schlimmsten Schäden zu verhindern. Schulleiter Jürgen Gieraths: „Wir sind den umliegenden Feuerwehren, besonders aber der Biesdorfer Feuerwehr unendlich dankbar, dass sie nicht nur in der Nacht, sondern auch am darauffolgenden Tag stundenlang unermüdlich für unsere Schule im Einsatz waren. Das ist echter Dienst am Nächsten und bei weitem keine Selbstverständlichkeit.“ Regulärer Unterricht konnte am Montag nach dem Unwetter nicht stattfinden. Stattdessen haben die Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeister und viele freiwillige Schüler der Oberstufe alle betroffenen Räumlichkeiten gründlich geputzt. MSS-Leiter Joachim Fontaine, der schon am Abend des Gewitters im Einsatz für die Schule war, ist begeistert von dem Engagement der vielen freiwilligen Schüler: „Es ist schön zu sehen, wie unsere Schulfamilie an solchen Tagen zusammensteht. Durch den gemeinschaftlichen Arbeitseinsatz haben wir die Räumlichkeiten innerhalb eines halben Tages so hergerichtet, dass regulärer Unterricht wieder möglich ist.“

Schon am Dienstag konnte der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Wie hoch die Schadenssumme ist, lässt sich noch nicht beziffern. Sicher ist aber, dass die Schule Glück im Unglück gehabt hat.

 

Zurück zur Übersicht