22.08.2018

Tage der Gemeinschaft und der Einkehr: Schülerinnen und Schüler des St. Josef-Gymnasiums auf Besinnungstagen in Kyllburg

 

(WeM) Gegen Schuljahresende, genauer vom 28. bis zum 30.Mai, hieß es für die achten Klassen des St. Josef-Gymnasiums Biesdorf: Kofferpacken und auf nach Kyllburg! Allerdings fuhr man nicht auf Klassenfahrt oder verbrachte einen Wandertag in der dortigen „Waldeifel“. Vielmehr besuchte man das Bildungs- und Freizeitzentrum „Stiftsberg“ um dort drei Besinnungstage zu verbringen. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von der Klassenlehrerin der 08b, Frau Ingrid Müller, dem Musiklehrer Herrn Martin Agricola und vom Klassenleiter der 08a, Schulleiter Jürgen Gieraths.

Seit vielen Jahrzehnten gehören die Besinnungstage zu den grundlegenden Elementen der Schulpastoral am Privaten St. Josef-Gymnasium. Viele Ehemalige des SJG können sich sicherlich  gut daran erinnern. Diese Zeit der Muße entspricht dem Ansatz des ganzheitlichen Menschenbildes, dass dem Leitbild der Schule zugrunde liegt. Der und die Einzelne wird insofern nicht nur als Erbringer schulischer Leistungen verstanden, sondern es wird ihm auch ein darüber weit  hinausgehender Eigenwert zuerkannt, der ihn erst in vollem Sinne zum Mitmenschen macht.

Ohne den üblichen Notendruck gilt es während der Besinnungstage eine Auszeit für sich und seine Gedanken zu nehmen, Gespräche zu führen und sich mit anderen auszutauschen. Bei dieser nicht vom schulischen Alltag geprägten Zeit geht es um grundlegende Fragen, die sicherlich Erwachsene, aber auch Kinder und Jugendliche immer wieder beschäftigen, z.B.: Wer bin ich, als Einzelner, als Teil einer Gruppe? Was bedeutet mir überhaupt (Klassen-) Gemeinschaft? Wo stehe ich persönlich zur Zeit, wo will ich hin? Wer ist Gott für ich, wie kann ich mein Leben an ihm ausrichten?

Die Tage wurden früher von den Patres des Missionshauses oder den jeweiligen Religionslehrerinnen und Religionslehrern geleitet. Seit einigen Jahren arbeitet die Schule nun erfolgreich mit dem ‘Mergener Hof’ in Trier zusammen, einem der anerkanntesten Träger von Jugendarbeit in der Region. Dessen Referentinnen und Referenten besuchen dabei in der Regel im Vorfeld die Schule und lassen sich die Themen vorgeben, welche die jungen Menschen gerade in besonderer Weise beschäftigen. So können auf den folgenden Besinnungstagen die Bedürfnisse und Fragen der Heranwachsenden konkret und flexibel angesprochen werden.

Nach drei Tagen, die geprägt waren von der Beschäftigung mit sich selbst, aber auch von gemeinsam verbrachter Freizeit, die bei herrlichem Wetter meist mit Sport und Spiel verbracht wurden, waren sich bei der Rückfahrt alle Beteiligen sicher: dies war ein guter, gewinnbringender und auch entspannter Abschluss des Schuljahres!

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