20.06.2016

Römer zum Anfassen: Besuch bei einem Gladiator

Wussten Sie, dass es heutzutage noch echte Gladiatoren gibt? Wir, die Lateinschüler der Klassen 6a/b/c und 7a, haben in der Gladiatorenschule in Trier einen kennen gelernt.

Als wir am 16. Juni nach der Schule gegen 15 Uhr in Trier ankamen, bekamen wir zunächst ein wenig Freizeit, denn unseren Termin hatten wir erst etwas später. Um 15.30 Uhr trafen wir uns dann alle wieder, und nach einem Eis ging es von der Innenstadt zu Fuß zum Amphitheater. Dort begann dann unser erster Programmpunkt:

Der Leiter der Gladiatorenschule, der so genannte „Lanista“, erzählte uns, wie die Gladiatorenkämpfe entstanden sind. Er erklärte uns auch, wie damals die Kämpfe stattgefunden haben, und warum es diese Kämpfe gab. Einige von uns durften auch einmal eine Rüstung oder einen Helm anziehen. Leider mussten wir uns dabei in den Keller des Amphitheaters setzen, da es noch stark regnete.

Als das Wetter dann besser wurde, gingen wir raus, und wir konnten alle im Amphitheater ein wenig ausprobieren, wie man damals gekämpft hat: Mit einer Art Speer durften wir gegen einen Holzpfahl kämpfen. Auch unsere Lehrer, Herr Born und Herr Gieraths, haben mit einem Schwert gegen den Holzpfahl geschlagen. Dabei haben wir sie kräftig angefeuert.

Damit war der erste Punkt beendet, und wir durften uns noch im Amphitheater umsehen. In den vielen unterirdischen Gängen konnte man sich leicht verirren.

Gegen 18 Uhr begann dann unser zweiter und letzter Programmpunkt: die Vorstellung „Gladiator Valerius“: Ein Mann erzählte uns aus dem Leben eines Gladiators, wie es vor den Kämpfen ablief, und er berichtete auch von der jahrelangen Kampfvorbereitung. Interessant war die Information, dass der Veranstalter der Gladiatorenkämpfe keinerlei Rücksicht auf freundschaftliche Beziehungen unter den Gladiatoren nahm.

Um 19.15 Uhr wurden wir alle von unseren Eltern abgeholt.

Es war ein sehr toller und spannender Tag.

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Helena Otten, 6a

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