04.03.2021

„Spätberufene“ Altsprachler

Ob Französisch oder Latein, ob alt- oder neusprachlicher Zweig – das entscheiden die Schüler in der Regel schon in der Unterstufe.

Für acht „Spätberufene“, die seinerzeit den neusprachlichen Zweig mit Französisch gewählt hatten, ging mit dem Abitur allerdings ein zweieinhalbjähriger Latein-Lift-Kurs zu Ende – und nun halten diese ihr Latinum in der Hand! In der Oberstufenzeit lernten sie Latein als dritte Fremdsprache und erwarben somit die Fähigkeit, lateinische Originaltexte in Inhalt, Aufbau und Aussage zu erfassen und zu übersetzen.
Diese Fähigkeit musste zuletzt in einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung bewiesen werden, welche alle bestanden haben.

„Ich bin regelrecht erstaunt, wie leicht es uns fiel, die Sprache zu lernen, und wie gut wir sie inzwischen beherrschen. Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir das Angebot, Latein zu lernen, zu ungewöhnlich spätem Zeitpunkt noch so annehmen konnten“, versichert Michael Kohl, Schüler der MSS 13.

Nun das Latinum als echtes Zertifikat zu besitzen, erfüllt alle mit Stolz, auch Frau Yvonne Lorscheider,
die unterrichtende Kollegin. Der eine oder andere, der das Latinum für sein Studium braucht, wird überdies vermutlich Erleichterung verspüren, keinen zeitlich sehr knappen Latein-Crashkurs an einer Universität belegen zu müssen.

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